Veröffentlichung
Siggener Kreis gibt Impuls zur Widerstandsfähigkeit der Wissenschaftskommunikation
Wie gut ist die Wissenschaftskommunikation auf künftige, dystopische Herausforderungen vorbereitet, und was kann sie möglichen Angriffen auf die Wissenschaftsfreiheit entgegensetzen? Mit dieser Frage hat sich der Siggener Kreis im Rahmen seiner Tagung im Oktober 2025 beschäftigt, an der auch unser Projektleiter Sebastian Büttner teilgenommen hat.
Analysiert wurden die jeweiligen Einflüsse geopolitischer Spannungen, populistisch-autoritärer Parteien in Regierungsverantwortung und der Monopolisierung der Tech-Plattformen auf die Wissenschaft und die
Kommunikation über sie. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wissenschaftskommunikation, Forschung und Wissenschaftsjournalismus haben daraus Handlungsoptionen abgeleitet. Zum Schluss folgen erste konkrete “Ideen für den Alltag” für Kolleginnen und Kollegen, darunter “Holt Euch Rat”, “Kennt Eure Regeln”, “Übt den Umgang mit Krisen” und “Widersteht der Versuchung, vorauseilend gehorsam zu sein.”
Der Siggener Kreis versteht sich als überinstitutioneller Arbeitskreis. Mitglieder sind Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschafts-PR, Wissenschaft und Wissenschaftsjournalismus.
Die Siggener Tagung wird gefördert von der Alfred Toepfer Stiftung, der ZEIT Verlagsgruppe und der Claussen Simon Stiftung. Partner des Bundesverbands Hochschulkommunikation für die Siggener Tagung sind die Fachgruppe Wissenschaftskommunikation der DGPuK und die Wissenschaftspressekonferenz (WPK).