Lunchtalk

„Bridging the gap“ – Vernetzung von Forschung und Praxis der Wissenschaftskommunikation

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19.11.2025

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Online

Vor 25 Jahren war die Wissenschaftskommunikation in Deutschland noch stark fragmentiert. Kaum jemand bezeichnete sich selbst als „Wissenschaftskommunikator*in“. Heute gibt es eine vielfältige Community und die Forschung zur Wissenschaftskommunikation hat sich zu einem eigenständigen Feld mit Fachgruppen, Konferenzen und Fachzeitschriften entwickelt. Doch wie gut greifen Praxis und Forschung tatsächlich ineinander? Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums von Wissenschaft im Dialog beleuchteten wir in einem Lunchtalk am 19. November die Vernetzung beider Bereiche.

​​​​​​​Trotz positiver Entwicklungen bestehen weiterhin Lücken:

  • fehlende Zeit- und Zugänge für Praktiker*innen zur Forschung
  • wissenschaftliche Anreizstrukturen, die Austausch und Praxisrelevanz selten honorieren
  • zu wenig gemeinsame Räume und Finanzierungsmodelle für Zusammenarbeit

Gleichzeitig entstehen immer mehr Initiativen, die den Austausch stärken. Eine davon ist die Transfer Unit, die unter dem Motto „Bridging the gap“ Akteur*innen aus Forschung, Praxis und Förderstrukturen für diesen Lunchtalk zusammenbrachte.

Monika Landgraf (Fraunhofer Gesellschaft) eröffnete die Veranstaltung mit einem Grußwort.

Unsere Gäste: 

  • Selahattin Danisman (VolkswagenStiftung)
  • Carolin Enzingmüller (Kiel SCN, IPN Kiel, Forschungsgruppe “Evidenzbasierte Wissenschaftskommunikation” der Leibniz-Gemeinschaft)
  • Lorenz Kampschulte (Deutsches Museum, Munich Science Communication Lab, Forschungsgruppe “Evidenzbasierte Wissenschaftskommunikation” der Leibniz-Gemeinschaft
  • Liliann Fischer (WiD, Programmleitung Insights und Projektleitung der Transfer Unit)

​​​​​​​Moderation: 

Lisa Mertin (WiD, stellvertretende Projektleitung der Transfer Unit)

Gemeinsam diskutierten wir unter anderem: 

  • Welche langfristigen Strukturen es braucht, um den Dialog zwischen Forschung und Praxis zu gewährleisten
  • Wie Forschung und Praxis trotz unterschiedlicher Anreizstrukturen und Logiken einen Common Ground finden können
  • Die Rolle von Entscheidern und Förderstrukturen

Hier können Sie sich die Aufzeichnung der Veranstaltung ansehen: